Tunnels unter der Lupe

Bei sechs von insgesamt zwölf Strassentunnels mit Beschränkungen für Gefahrengüter sollen diese aufgehoben werden. Das schlägt das Bundesamt für Strassen (Astra) vor.

Gefahrengut wird kontrolliert Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: San Bernardino bleibt gesperrt - nicht weil der Tunnel eine Gefahr darstellt, sondern aus verkehrspolitischen Gründen. Keystone

In der Ostschweiz gehören dazu der Kerenzer-Tunnel (GL), die Tunnels Via Mala, Rafla und Bärenburg (alle GR).

Auf der Gotthard-Achse sollen Gefahrengüter weiterhin nur mit der Bahn transportiert werden, auch falls eine zweite Röhre für die Strasse gebaut wird. Ebenfalls für gefährliche Güter gesperrt ist der San Bernardino (A13, GR) - allerdings aus verkehrspolitischen Gründen, wie das Astra festhält. «Damit soll insbesondere im alpenquerenden Verkehr eine Rückverlagerung der Gefahrgutbeförderungen von der Schiene auf die Strasse vermieden werden», heisst es in einer Mitteilung.