Überarbeitete Tribüne für bessere Sicht

Knapp einen Monat vor der Premiere des Festspiels zum 500-Jahr-Jubiläum der beiden Appenzeller Halbkantone wurde die Tribüne angepasst. Die mit Rasenteppich bespannten Stühle wurden zum Teil erhöht.

Häuserzeile in Hundwil. Davor Tribüne mit Stühlen, mit Rasenteppich bespannt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die mit Rasenteppich bespannten Stühle sind für die Zuschauer bereit. zvg

«Dass nicht alle Zuschauer alles gleich gut und zur gleichen Zeit sehen liegt an Anlage des Stücks», sagt Roland Inauen,  Innerrhoder Landammann und Verantwortlicher für das Festspiel gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF. Gespielt  wird für «Der dreizehnte Ort» praktisch aus der ganzen Häuserfront des Dorfs Hundwil. Durch die Erhöhung von Teilen der Tribüne sei die Sicht insgesamt verbessert worden. Zusätzlich Kosten würden dadurch nicht anfallen.

Die Sperrung der Ortsdurchfahrt während der Proben und später während den Vorstellungen hatte im örtlichen Gewerbe für Unmut gesorgt. Mittlerweile scheint man sich geeinigt zu haben.  Ein «Notkorridor» bleibe offen, so Inauen. Ausserdem nehme man etwa auf die Bedürfnisse der Bauern Rücksicht, wenn sie Heu einzubringen hätten. Die Sperrzeiten werden zudem auf der Homepage des Festspiels kommuniziert.

Das Stück «Der dreizehnte Ort» wird im Rahmen des Jubiläumsjahres aufgeführt. Vor 500 Jahren trat der Kanton Appenzell der Eidgenossenschaft bei, was die beiden Halbkantone gemeinsam feiern. Das Freilichtspiel zeigt die Geschichte des Kantons auf, der sich nach dem Beitritt teilte.