Unfallschwerpunkte in der Ostschweiz

In der Ostschweiz gibt es verschiedene Stellen, an denen häufig Unfälle passieren. Anhand von zwei Beispielen zeigen Verkehrsplaner auf, wie Unfallschwerpunkte sicherer gemacht werden können.

T-Kreuzung kurz vor Frauenfeld. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Geschwindigkeit an diesem Unfallschwerpunkt bei Frauenfeld wurde auf 70 Kilometer pro Stunde reduziert. SRF

An der Kreuzung Aumühlestrasse/St. Galler Strasse bei Frauenfeld kam es immer wieder zu Verkehrsunfällen. «Die Autofahrer waren wohl etwas überfordert», sagt Benedikt Eberle, der Leiter der Abteilung Planung und Verkehr des Kantons Thurgau, gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1. Die Stelle ist unübersichtlich, es hatte einen Fussgängerstreifen und ein Veloweg führte von beiden Seiten über die Strasse.

Strasse für Velofahrer sicherer gemacht

Im Sommer wurde die Geschwindigkeit auf der St. Gallerstrasse von 80 auf 70 Stundenkilometer hinabgesetzt, die Verkehrsinseln leicht verschoben und der Vortritt der Velofahrer aufgehoben. Ob die Massnahmen greifen, wird sich noch zeigen.

Auch in der Stadt St. Gallen sind solche Massnahmen ergriffen worden. An der Kreuzung Vadianstrasse/Kesslerstrasse kam es ebenfalls vermehrt zu Unfällen, vor allem mit Velos. «Es war für die Autofahrer nicht klar, dass die Velos auch von dieser Seite kommen können», erklärt Stefan Pfiffner, Leiter der Verkehrsplanung in der Stadt St. Gallen. Hier wurde der Veloweg rot eingefärbt, um die Autofahrer auf die Velos aufmerksam zu machen.