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Ostschweiz Verregneter Frühsommer macht Heu der Bauern schlecht

Der verregnete Frühsommer hat vielen das Geschäft verdorben und den Bauern das Heu. Weil die Böden seit Wochen nass sind, konnten die Bauern ihre Wiesen nicht schneiden. Das bedeutet Einbussen. Der Heustock wird kleiner, vor allem aber nimmt die Qualität des Futters ab.

Bauer Georg Schmid aus Wildhaus ist im Juli 2007 auf der Winkelweid im Toggenburgischen Unterwasser das Heu am einholen, bevor die angekuendigten schweren Gewitter kommen.
Legende: Die Landwirte warten auf das schöne Wetter, dass sie wie dieser Bauer in Unterwasser bald das Heu einholen können. Keystone

Der Boden in der Ostschweiz ist momentan derart durchnässt, dass die Tiere nicht auf die Weide getrieben werden können. Auch mit den Maschinen können die Landwirte die Wiesen und Felder nicht befahren. Dies habe Konsequenzen, erklärt Vaji Pavlovic von der Landwirtschaftlichen Schule Salez. Die wichtigen Nährstoffe im Gras würden mit zunehmendem Alter verloren gehen. Je später der Bauern also sein Gras schneidet, je grösser der Qualitätsverlust, so Pavlovic weiter. Entsprechend würde die Milchproduktion bei den Kühen zurückgehen und das Mastvieh produziere weniger Fleisch.

Dichtes Gras bringt feuchte Böden

Insbesondere in den hohen Lagen wie in Graubünden oder im Toggenburg sehnen sich die Bauern darum nach trockenem Wetter, dass sie endlich den ersten Schnitt machen können. Sie sind am meisten betroffen von den Auswirkungen der langanhaltenden Nässe.

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