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Ostschweiz Verwaltungsgericht beurteilt Kopftuchverbot

Das St. Galler Verwaltungsgericht hat sich mit dem Kopftuchverbot in der Schule von St. Margrethen SG befasst. Die Familie einer muslimischen Schülerin wehrte sich mit einer Beschwerde dafür, dass das Mädchen im Unterricht ein Kopftuch tragen darf.

Legende: Audio Urteil wird am Dienstag erwartet (07.11.14) abspielen. Laufzeit 1:18 Minuten.
1:18 min, aus Regi Ostschweiz vom 07.11.2014.

Die muslimische Familie argumentierte in ihrer Beschwerde mit der Religionsfreiheit. Das betroffene Mädchen war mit Kopftuch in der Primarschule in St.Margrethen erschienen. Darauf erliess die Schulgemeinde ein Kopfbedeckungsverbot. Die Schülerin blieb dem Unterricht eine Zeit lang fern und erarbeitete den Schulstoff selbständig zu Hause. Inzwischen darf sie, nach einem Zwischenentscheid des Verwaltungsgerichts, provisorisch mit Kopftuch zur Schule gehen.

Eine Beschwerde der Eltern gegen das Kopftuchverbot wies das kantonale Bildungsdepartement Anfang 2014 ab. Die Familie zog den Fall, unterstützt vom Islamischen Zentralrat der Schweiz, ans Verwaltungsgericht weiter. Dort argumentierte die Anwältin der Familie, das Kopftuchverbot verletzte die Religionsfreiheit. Das Urteil soll am kommenden Dienstag gefällt werden.

Bildungsdepartement abwesend

Das kantonale Bildungsdepartement von Regierungsrat Stefan Kölliker (SVP), dessen Rekursentscheid angefochten ist, verzichtete auf eine Teilnahme an der Verhandlung. Dies, obwohl das umstrittene Kopftuchverbot auf eine Empfehlung des Erziehungsrats an die Schulgemeinden zurückgeht.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von W.Ineichen, Luzern
    Das Glaubensbekenntnis von 1.5 Milliarden Menschen, das in seinem Grundgesetz “Koran“ öffentlich, offiziell zur Tötung aller Andersgläubigen aufruft, gehört verboten. Diese Aufforderung erfüllt den Straftatbestand der Anstiftung zum Massenmord. Danach müssten also 6 Milliarden Menschen systematisch ermordet werden. Endlösung der Ungläubigenfrage! Wenn ich nun höre, der Islamismus habe mit dem Islam nichts zu tun, dann hat Alkoholismus mit dem Alkohol auch nichts zu tun.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli, Reinach BL
    In der Schweiz musste man die Kreuze in der Schule entfernen lassen und nun wird von den Muslimen gefordert, dass das Kopftuch getragen werden müsse. Diese Familie passt sich nicht an, also sollen sie in ihre Heimat zurück. Haben wir Schweizer eigentlich nichts mehr zu bestimmen?
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Dass der "Islamische Zentralrat der Schweiz" federführend die Beschwerde ans Verwaltungsgericht in die Wege leitete, zeigt einmal mehr, um was es bei den Islamisten wirklich geht: Mit ihren "Symbolen" (Kopfruch, Minarette, usw.), das der Islamistische Zentralrat unbeirrt und mit allen Mitteln (in unserem Rechtsstaat , notabene!) durchzwängern will (und auch offenbar immer kann!), ist die Absicht längst klar sichtbar: Die Islamisierung der westlichen Welt! Die Schweiz ist der "beste Boden" dazu!
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