Viele offene Fragen nach Brand in Gross-Gärtnerei

Beim Brand in der Grossgärtnerei Rutishauser wurden am Freitag ein Grossteil der Gewächshäuser und eine Million Topfpflanzen zerstört. Das Familienunternehmen will den Betrieb so schnell wie möglich wieder aufbauen. Was mit den 60 Vollzeitstellen am Standort geschieht, ist noch offen.

Brand in der Grossgärtnerein in Züberwangen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Brand in der Grossgärtnerei richtete einen Schaden im zweistelligen Millionenbereich an. Keystone

Die 60 Mitarbeiter des Standorts Züberwangen seien heute wie immer zur Arbeit erschienen. Weil der Brandplatz aber noch gesperrt ist, können sie nicht ihrer üblichen Arbeit nachgehen.

«Die Bereichsleiter überlegen im Moment, wo sie die einzelnen Mitarbeiter einsetzen können», sagt der Kommunikationsberater der Firma, Ralph Dietsche.

Wie es mit den Mitarbeitern weitergeht, ob es gar Entlassungen gibt, das könne man im Moment noch nicht abschätzen.

Dies sei jedoch eine der Fragen, welche sich die Geschäftsleitung nun stellen müsse. Sie sucht im Moment auch nach Lösungen, wie sie beispielsweise die Wünsche ihrer Kunden erfüllen kann.

Der Brand am Freitagabend wütete auf einer Fläche so gross wie 20 Fussballfelder. 80 Prozent der Gewächshäuser wurden zerstört. Der Schaden wird auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Ausgelöst wurde der Brand wahrscheinlich von zwei Jugendlichen, welche auf dem Areal der Gärtnerei mit Feuer gespielt haben. Sie haben sich am Samstag bei der Polizei gemeldet.