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Ostschweiz Volksinitiative gegen Zersiedelung im Kanton Thurgau

Höher bauen, bestehende Gebäude besser nützen, Industriebrachen überbauen: Die Thurgauer Kantonsräte Josef Gemperle (CVP) und Andreas Guhl (BDP) starten eine Volksinitiative für eine nachhaltige Raumplanung.

Ein Haus mit Bauvisieren.
Legende: In die Höhe anstatt in die Breite: So soll in Zukunft im Kanton Thurgau gebaut werden. Keystone

Bund, Kantone und Gemeinden versuchen die Zersiedelung zu stoppen. Unter anderem mit einem revidierten Raumplanungsgesetz, das die Bevölkerung letztes Jahr gutgeheissen hat. Für Josef Gemperle und Andreas Guhl reicht das nicht. Man spreche zwar seit Jahren davon, aber geändert habe sich nichts, so Gemperle.

Mit der Initiative soll die nachhaltige Raumplanung in der Kantonsverfassung festgeschrieben werden. Konkret geht es den Initianten darum, dass beispielsweise in allen Zonen höher gebaut werden kann. Zudem sollen die Hürden gelockert werden, um bestehende Gebäude besser zu nützen.

Josef Gemperle und Andreas Guhl arbeiten derzeit noch den Initiativtext aus. Sobald dieser beim Kanton eingereicht ist, haben sie ein halbes Jahr Zeit, um 4000 Unterschriften zu sammeln.

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