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Ostschweiz Von der «Gesellschaft zum Notenstein» zur modernen IHK

Die Industrie- und Handelskammer St. Gallen-Appenzell blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Am 22. Juni feiert sie ihr 550-jähriges Bestehen.

Legende: Audio Kurt Weigelt: «Die Ostschweizer Wirtschaft ist dazu verurteilt, international Erfolg zu haben.» abspielen. Laufzeit 16:37 Minuten.
16:37 min

Christoph Kolumbus, der später Amerika entdeckte, war noch ein Teenager und die Eidgenossenschaft lag mit dem österreichischen Herzog Sigismund von Habsburg im Streit. Es sollte noch acht Jahre dauern, bis der burgundische Herzog Karl der Kühne die alte Schweiz mit Kriegen überzog. Man schrieb das Jahr 1466.

Zölle, Währungsschwankungen, Protektionismus

In St. Gallen taten sich in jenem Jahr verschiedene Kaufleute zusammen und gründeten die «Gesellschaft zum Notenstein». Ziel der Organisation war es, den einheimischen Handel zu fördern und sich gegen Zölle, Währungsschwankungen und Protektionismus zur Wehr zu setzen. Insbesondere ging es darum, den einhemischen, qualitativ hochstehenden Leinenhandel zu fördern und Konkurrenten fern zu halten.

Aus der bescheidenen Gesellschaft entwickelte sich über die Jahrhunderte die Industrie- und Handelskammer St. Gallen-Appenzell, die sich heute noch für die einheimische Wirtschaft einsetzt. Am 22. Juni feiert die IHK ihr 550-jähriges Bestehen.

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