Wartau will seine Fahnen zurück

Im Werdenberg ist es Tradition: Am Nationalfeiertag beflaggen die Gemeinden ihre Dörfer. Die Schweizer Fahne prägt das Dorfbild und macht festliche Stimmung. Die Wartauerinnen und Wartauer wollen diese Feststimmung zurück, die sie vor zwei Jahren aufgegeben haben.

Panoramabild - Flugaufnahme von Wartau im St. Galler Rheintal. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In den Dörfern Azmoos, Trübbach, Weite, Malans, Oberschan, Gretschins und Fontnas flattern schon bald wieder die Fahnen. zvg

Mit dem Sparpaket 2014 wurden in Wartau beim Werkhof Leistungen gestrichen. Der intensiven Arbeitsaufwand für die Beflaggung der Dörfer Azmoos, Trübbach, Weite, Malans, Oberschan, Gretschins und Fontnasam wurde aus Kostengründen eingespart.

Hier sei der Rotstift am falschen Ort angesetzt worden, war man sich an der letzten Bürgerversammlung einig.

Die Mehrheit genehmigte den Antrag, dass die vier Dutzend Fahnen, die seither ungebraucht im Werkhof liegen, jeweils am 1. August wieder aufgezogen werden.

«  Ich hänge selber jedes Jahr am 1. August eine Schweizer Fahne an mein Haus. »

Beat Tinner
Gemeindepräsident Wartau

Die Schweizer Fahnen zieren die Kandelaber entlang der Kantonsstrasse und an den Gemeindestrassen. Und sie tun dies wohl auch zur Freude des Gemeindepräsidenten Beat Tinner, wie er gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» sagt.