Weitere Konzerte in St. Galler Fussballstadion geplant

Die Veranstalter des Konzerts der Toten Hosen am Sonntagabend in der St. Galler Arena ziehen eine positive Bilanz. Es gebe zwar Optimierungspotential, trotzdem seien sie zufrieden. Nach der Premiere soll es schon bald das nächste Konzert geben.

Campino der Toten Hosen auf der Bühne Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Toten-Hosen-Frontmann Campino verhalf der Arena zur Premiere als Konzertort. Keystone

Die Stimmung sei gut gewesen, das Wetter habe mitgespielt und auch mit dem Verkehr habe es keine grösseren Probleme gegeben, sagt Daniel Last, Mediensprecher der FC St. Gallen Event AG, gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF1. Von vielen Besuchern gab es jedoch Kritik wegen des Caterings.

Man habe teilweise fast eine Stunde anstehen müssen für eine Wurst, heisst es in verschiedenen Internetforen. Die Veranstalter räumen Optimierungspotential ein. Das Konzert der Toten Hosen war das erste in der St. Galler Arena.

Schon bei der Planung des St. Galler Fussballstadions war für die Verantwortlichen klar, dass das Stadion einst auch Ort für Konzerte sein soll. Die Umsetzung entpuppte sich danach jedoch als schwierig. Konzertveranstalter bemängelten damals unter anderem, das Stadion sei zu klein oder verfüge über keine gute Akustik.

Dieses Konzert am Sonntagabend hat die St. Gallen Event AG nun selbst veranstaltet. Und es habe gezeigt, dass die Arena ein guter Ort für Konzerte sei, sagen die Veranstalter. Das Feedback sei durchaus positiv gewesen. Darum arbeitet die FC St. Gallen AG schon auf das nächste Konzert hin. Wenn möglich bereits im nächsten Jahr.

Schritt für Schritt planen

«Wir wehren uns natürlich auch nicht, wenn wir zwei Konzerte pro Jahr durchführen könnten», sagt Daniel Last weiter. Aber man wolle diesen Geschäftszweig langsam aufbauen.

Das Konzert habe sich auch finanziell gelohnt, sagt Mediensprecher Daniel Last. Genaue Zahlen liegen im Moment aber noch keine vor. Nun gehe es zuerst darum, alle Abläufe zu analysieren und zu schauen, was man beim nächsten Konzert besser machen könne.