Widerstand gegen geplanten Schiessplatzausbau auf dem Breitfeld

Das Verteidigungsdepartement VBS will seinen Schiessplatz auf dem St. Galler Breitfeld ausbauen. Anwohner befürchten zusätzlichen Schiesslärm und wehren sich.

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Bildlegende: Die Anwohner des Waffenplatzes Breitfelds wehren sich schon lange gegen den Gefechtslärm. Keystone

Die Anwohner des Schiessplatzes Breitfeld klagen schon seit längerem über zunehmende Belastungen durch den Schiesslärm. Das VBS habe wenig dafür getan, um diesen Lärm zu reduzieren, klagen sie.

Nun will der Bund die Anlage für die Gefechtsausbildung ausbauen. Anwohner wie die St. Galler SP-Kantonsrätin Anita Blöchliger Moritzi befürchten deshalb zusätzlichen Lärm. Ihre Einsprachen wurden Anfang März vom VBS abgewiesen.

Die Ausbaugegner hoffen nun, dass der Kanton St. Gallen und die Stadt Gossau Schritte gegen den geplanten Ausbau unternehmen. Der Gossauer Stadtrat klärt entsprechende Möglichkeiten ab, wie Stadtpräsident Alex Brühwiler auf Anfrage erklärt.

Weder der Kommandant des  Waffenplatzes Herisau/Gossau noch die Medienabteilung des Heeres waren am Freitag für eine Stellungnahme zu erreichen.