«Wir setzen auf detaillierte Information»

In Frauenfeld wurde der geplante Innovationspark vom Stimmvolk abgelehnt. Das Projekt sei zu wenig konkret gewesen, erklären die Gegner. Die Initianten der Expo 2027 deuten diesen Entscheid als Signal und wollen deshalb die Information für die bevorstehende Abstimmung intensivieren.

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Bildlegende: Am 5. Juni entscheidet Thurgau und St. Gallen über den Planungskredit für die Expo 2027. ZVG/Verein Expo 2027

Am 5. Juni entscheiden die Stimmberechtigten in den Kanton St. Gallen und

Thurgau über die weitere Zukunft der Expo 2027. Beide Kantone stimmen über den Planungskredit für das Projekt ab. Sagt einer der beiden Kantone Nein, gilt das Projekt als beendet. Schon abschliessend zugestimmt hat der Kantonsrat von Appenzell Ausserrhoden.

Signal aus Frauenfeld

Am Sonntag hat Frauenfeld über einen geplanten Innovationspark abgestimmt. Ein Projekt, das der Region zahlreiche Chancen hätte bringen sollen, wie die Befürworter betonten. Das Stimmvolk sah es anders und lehnte die Vorlage ab. Zu undeutlich sei die Vorlage, zu viele Fragen seien unbeantwortet, lautete das Hauptargument der Gegner.

Projekt nicht gefährden

Genau diesen Fehler wollen die Initianten der Expo 2027 nicht begehen. Bruno Lüscher, Leiter des Thurgauer Komitees für die Expo 2027, sagt gegenüber dem Regionaljournal, dass die Information der Bevölkerung ein grosser Teil des Abstimmungskampfes sei. «Wir setzen auf detaillierte Information». Öffentliche Vorträge, Podiusmdiskussionen oder persönliche Gespäche würden umfangreich geführt. Diese seien aber schon vor dem Resultat von Frauenfeld geplant gewesen.