«Wir wären auf mehr Asylsuchende vorbereitet»

Der Kanton St. Gallen führt im Moment sieben fixe und zwei temporäre Asylunterkünfte. Das sind 645 fixe und 180 temporäre Plätze. Wenn die Asylzahlen so bleiben, reiche das. Und wenn nicht, sei der Kanton vorbereitet, heisst es beim zuständigen Migrationsamt.

Junge spielt mit Ball auf dem Platz vor dem Zentrum Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Asylzentrum Sonnenberg in Vilters ist eines von sieben fixen Zentren im Kanton. Keystone

Wil, Oberbüren, Necker, Eggersriet, Vilters, Mols und Amden – in diesen Ortschaften stehen die sieben fixen Asylunterkünfte des Kantons St. Gallens. Zusammen sind das 645 Plätze.

Dann gibt es seit Mitte Juli bis Ende des Jahres je 80 Plätze in Rheineck und 80 Plätze in Bütschwil von November bis März.

Kanton ist bereit

Im Moment seien die Asylzahlen stabil, darauf seien die Unterkünfte auch ausgelegt, sagt René Hungerbühler, stellvertretender Leiter des Migrationsamts des Kantons St. Gallen. Sicherlich könne der Kanton im Moment keine Plätze abbauen.

Falls die Zahlen plötzlich unerwartet steigen, sei der Kanton vorbereitet, sagt Hungerbühler weiter. Man sei in engem Kontakt mit den Jugendherbergen in Rapperswil-Jona und St. Gallen. Diese stehen über den Winter frei und der Kanton könnte bei Bedarf dort Asylsuchende unterbringen.