Würth erhielt keine Steuererleichterung in Rorschach

Sämtliche Würth-Gesellschaften, die ihren Sitz schon in Rorschach haben oder im Frühling angesiedelt werden, zahlen ordentlich Steuern. Viele Fragen bleiben offen.

Verpackungen auf einem Förderband der Firma Würth Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Befestigungstechnik-Unternehmen Würth beliefert Industrie, Bau und Gewerbe. Keystone

Das Befestigungstechnik-Unternehmen Würth erhält an seinem neuen Standort in Rorschach keine Steuererleichterungen. Das schreibt die St. Galler Regierung in einer Antwort auf einen Vorstoss im Kantonsrat. Die Ansiedlung der Würth-Gruppe sei volkswirtschaftlich aber sehr bedeutend für den Kanton St. Gallen.

Der Neubau in Seenähe bietet laut Regierung Arbeitsplätze für bis zu 250 Mitarbeitende. Im kommenden April sollen vorerst 170 Angestellte von sechs Würth-Gesellschaften ihre Arbeit in Rorschach aufnehmen. Weitere Arbeitsplätze bringe die Eröffnung eines Restaurants für die Würth-Mitarbeitenden.

Viele allgemeine Aussagen

Zum Landverkauf der Stadt Rorschach an die Würth-Gruppe äussert sich die Regierung nicht konkret. Sie beschränkt sich in ihrer Antwort auf allgemeine Aussagen zu den Anforderungen an Abstimmungsunterlagen.

Kantonsrätin Maria Huber (SP, Rorschach) hatte in ihrer Interpellation kritische Fragen zum Würth-Projekt in Rorschach gestellt. Der Erlös von 5,7 Millionen Franken aus dem Landverkauf decke die Kosten für Strassenbau, Altlasten-Beseitigung und Verlegung von Anlagen nicht, schrieb die Interpellantin etwa.