Zeitvorsorge kommt langsam voran

Das Projekt «Zeitvorsorge» der Stadt St. Gallen wird erst im Frühling 2014 anlaufen. Geplant war der Start Mitte 2013. Trotz dieser Verzögerung sei das Projekt aber gut unterwegs, sagen die Verantwortlichen.

Ein Mann trägt Einkäufe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wer beim Projekt «Zeitvorsorge» jemand anderem hilft, kann später selber Hilfe einfordern. Keystone

Das «Zeitvorsorge»-Projekt ist eine Art AHV: Junge Pensionierte können sich für ältere Pensionierte engagieren. Die dafür aufgewendete Zeit wird ihnen gutgeschrieben. Und später können «Zeitvorsorger» dann entsprechend ihrem Guthaben selber Hilfe einfordern.

Für dieses Pilotprojekt hatte das Stadtparlament im Sommer 2012 Grünes Licht gegeben. Der Stadtrat versprach damals die Umsetzung auf Mitte 2013. Die jetzigen Verzögerungen allerdings seien nicht dramatisch, heisst es bei der Stadt. Wichtig sei vielmehr, dass das Projekt fundiert organisiert werde.

Schon bevor der Pilot-Versuch anläuft, hat das Projekt Nachahmer gefunden. Im Kanton Aargau etwa soll die Regierung prüfen, wie die «Zeitvorsorge» auf kantonaler Ebene umgesetzt werden könnte.