Zweikampf um Glarner Ständeratssitz

Die Glarner Freisinnigen haben am Dienstagabend den Gemeindepräsidenten von Glarus Süd, Thomas Hefti, für die Ständeratswahlen im Januar nominiert. Die BDP Glarus schickt ihren Nationalrat und Präsident der BDP Schweiz Martin Landolt ins Rennen.

Thomas Hefti (FDP) oder Martin Landolt (BDP): Der freie Glarner Sitz im Ständerat wird unter diesen beiden Politikern ausgemacht. Die anderen Glarner Parteien schicken keine Kandidaten ins Rennen um die Nachfolge des Anfang Oktober verstorbenen Ständerates Pankraz Freitag.

Die Glarner Freisinnigen wollen den vakant gewordenen Sitz im Ständerat mit dem 54jährigen Thomas Hefti verteidigen. Der Gemeindepräsident von Glarus Süd, der grössten Schweizer Gemeinde, wurde am Dienstagabend von seiner Partei in Näfels einstimmig als Kandidat nominiert. Er war von der FDP-Geschäftsleitung vorgeschlagen worden.

Die Politik im Blut

Hefti ist zudem Mitglied des kantonalen Parlaments, des Landrates, und entstammt einer bekannten Glarner Politiker-Familie. Sein Vater war Ständerat Peter Hefti, der seinen Heimatkanton von 1968 bis 1990 in der kleinen Kammer in Bern vertrat und im September vergangenen Jahres im Alter von knapp 90 Jahren starb.

Bereits national bekannt ist der zweite Kandidat, der 45jährige Martin Landolt. Der Präsident der BDP Schweiz, Nationalrat und Glarner Landrat, wurde am Dienstagabend in Riedern von seiner Kantonalpartei ebenfalls einstimmig zum Ständeratskandidaten gekürt. Gewählt wird der neue Glarner Ständerat am
12. Januar 2014.

Mühlemann anstatt Werner

Für die Regierungsratswahlen im Februar hat die FDP den 34jährigen Benjamin Mühlemann nominiert. Der Molliser Landrat hat das parteiinterne Rennen gegen die Unternehmensberaterin Karin Werner gewonnen. Mühlemann soll die Nachfolge von FDP-Regierungsrätin Marianne Dürst übernehmen. Sie hat ihren Rücktritt bekanntgegeben.