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Archiv: Der Brand - und der Tag danach
Aus News-Clip vom 09.07.2018.
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40 Jahre Regionaljournal «... mit dem Risiko, dass die Bilder irgendwann zerstört werden»

«Ich bi truurig, eifach numä truurig.» Viele Luzernerinnen und Luzerner konnten damals nicht glauben, was passiert war; dass die Kapellbrücke, IHRE Kapellbrücke, von einem Feuer zerstört worden war. Am Morgen des 18. August 1993 räumte die Feuerwehr auf, Passanten schauten ungläubig auf die verkohlten Reste des Luzerner Wahrzeichens aus dem 14. Jahrhundert.

Beim verheerenden Brand wurde ein grosser Teil des bedeutenden Bilderzyklus von Hans Heinrich Wägmann aus dem 17. Jahrhundert vernichtet.

Ist es zu verantworten, unter freiem Himmel so bedeutende Originalgemälde zu zeigen? Unmittelbar nach dem Brand ging die Diskussion darüber los – und dauert bis heute an. Die Stadtregierung und die Stadtluzerner Bevölkerung haben ihre Meinung dazu kundgetan: Sie wollen, dass die Originale hängen.

«Historische Gebäude und Objekte, die nicht genutzt und bewohnt werden, gehen mit der Zeit kaputt», sagt die kantonale Denkmalpflegerin Cony Grünenfelder. Aber auch die Nutzung birgt Risiken: Im Mai 2018 brannte es im Hotel Schlüssel, dem Restaurant mit dem ältesten Saal der Stadt Luzern.

SRF 1, Regionaljournal, 17:30 Uhr

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