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Sommerserie Vom kleinen Auto-Teilet zur Mobility

Am Anfang stand ein Grüppchen von Idealisten in Stans: Vor knapp 30 Jahren schlossen sie sich zusammen, kauften und teilten sich ein einziges Auto. Heute teilen sich über 100'000 Kunden 2650 Fahrzeuge - verteilt über die ganze Schweiz.

An fast 1400 Standorten in der Schweiz stehen sie, die roten Mobility-Autos. Und sie werden von den verschiedensten Leuten gebraucht: Familien machen damit Einkäufe, Firmen benützen sie zum Materialtransport, Lernfahrer sammeln Fahrerfahrung. Eines aber verbindet sie: Sie brauchen ihr Auto so wenig, dass sich die Anschaffung eines eigenen Autos nicht lohnt.

Hinzu kommt der ökologische Gedanke: Geteilte Autos brauchen weniger Platz, weil sie selten ungenutzt herumstehen.

Dieser Gedanke stand auch Pate, als Conrad Wagner 1987 mit einigen Kollegen die Auto-Teilet-Genossenschaft in Stans gründete. Sie teilten sich ein Auto und notierten mit Bleistift und Gummi ihre Fahrten in einem Büchlein: der kleine Anfang einer grossen Idee.

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