18 Zentralschweizer am Kilchberg-Schwinget

Das Kilchberg-Schwinget ist ein Grossanlass mit Seltenheitswert. Es findet nur alle sechs Jahre statt. Der Sieg gilt als sehr prestigeträchtig. Mitschwingen darf nur, wer eingeladen wird.

Ein Panoramafoto des Publikums und der beiden Sägemehlringe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schwinger und Zuschauer können nur auf Einladung am Kilchberg-Schwinget teilnehmen. Keystone

Für das Kilchberg-Schwinget kann man sich weder qualifizieren, noch anmelden. In den Sägemehlring steigen darf nur, wer offiziell eingeladen wurde. Jedes Mal kommen die 60 besten Schweizer Schwinger zum Handkuss. Dieses Jahr findet das Kilchberg Schwinget zum 16. Mal statt.

«Es wird sicher sehr spannend. Bis jetzt haben in dieser Saison immer wieder andere Schwinger grosse Feste gewonnen. Deshalb gibt es einige denen ich einen Sieg in Kilchberg zutrauen würde. Bei den Innerschweizern sind das die Gebrüder Laimbacher oder Benji von Ah», sagt der Obmann des eidgenössischen Schwingerverbands, Paul Vogel.

Als Topfavoriten gelten vor allem die Berner: die beiden Schwingerkönige Matthias Sempach und Kilian Wenger, sowie der Sieger des letzten Kilchberg-Schwingets, Christian Stucki. Die Innerschweizer reisen mit 18 Schwingern mit der grössten Delegation nach Kilchberg.

(Regionaljournal Zentralschweiz 17:30 Uhr)