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Andermatt-Sedrun Das grösste Skigebiet der Zentralschweiz ist startklar

Die neue Gondelbahn auf den Schneehüenerstock ist das letzte Verbindungsstück zwischen Uri und Graubünden. Sie wird auf den Beginn der Skisaison bereit sein.

Sesselbahn auf dem Schneehüenerstock
Legende: Der Schneehüenerstock ist der wichtigste Aussichtspunkt im neu verbundenen Skigebiet. zvg

Die Idee hinter der Verbindung der Skigebiete Andermatt und Sedrun entstand vor bald sieben Jahren. Der Weg zum Ziel sei hart gewesen, das Bewilligungsverfahren aufwendig. «Über 500 Bundesordner trugen wir dafür nach Bern», sagt Peter Furger, Projektleiter der Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun.

Mit der rund 11 Millionen Franken teuren Gondelbahn zwischen dem Oberalppass und dem Schneehüenerstock wird nun die letzte Lücke geschlossen zwischen Sedrun und Andermatt. Ab dieser Saison können die Schneebegeisterten in beiden Richtungen zwischen den Skigebieten wechseln.

Drehscheibe der Verbindung

Gebaut wurden die neue Gondelbahn und die Pisten diesen Sommer und Herbst. Im Einsatz standen rund 120 Personen und über 30 schwere Baumaschinen. Helikopter flogen das gesamte Baumaterial auf den Gipfel.

Auf dem Schneehüenerstock auf 2600 Metern über Meer kommen neu zwei Bahnen zusammen. Dort also entsteht die Drehscheibe der Verbindung. Mit der Aussicht ins Urserntal und in die Surselva soll sich die Station zum Hotspot entwickeln – dazu gehört auch ein Bergrestaurant mit fast 500 Plätzen.

200 Schneekanonen

Das Projekt umfasst auch eine neue Pumpstation an der Oberalppassstrasse. Diese versorgt die rund 200 Schneekanonen im Skigebiet mit gekühltem Wasser aus dem Oberalpsee. Damit können total 550'000 Quadratmeter Pisten beschneit werden.

Für das im Jahr 2015 gestartete Projekt der Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun wird mit Kosten von rund 130 Millionen Franken gerechnet.

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