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Zentralschweiz Andrea Gmür: «Es ist eine herbe Niederlage»

Die CVP der Stadt Luzern steckt in der Krise. Nach den Verlusten im Parlament hat die Partei auch das Stadtpräsidium verloren. Und dies, obwohl die CVP auf die Unterstützung von FDP und SVP zählen konnte. Die Nationalrätin und Stadtpartei-Präsidentin Andrea Gmür sucht nach Erklärungen.

Ob der so genannte «bürgerliche Schulterschluss», also die gemeinsame Wahlempfehlung von CVP, FDP und SVP ihrer Partei geschadet hat, ist für Andrea Gmür noch nicht klar. «Im ersten Wahlgang waren wir alleine angetreten, aber auch das ist von niemandem honoriert worden.»

«Die Wähler sind unerbittlich»

Tatsache ist, dass es dem nun abgewählten CVP-Stadtpräsidenten Stefan Roth kaum gelungen ist, im zweiten Wahlgang neue Wählerinnen und Wähler abzuholen. Ihm werde immer wieder seine unglückliche Reaktion auf die Lohnreduktion im Stadtrat vorgeworfen, obwohl er sich diverse Male dafür entschuldigt habe, sagt Andrea Gmür. «Da sind die Wählerinnen und Wähler unerbittlich und haben ihm dies offenbar bis heute nicht verziehen.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    Selber schuld - bürgerliche Selbstüberschätzung!
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    1. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Es ist nicht meine Absicht, andere Meinungen zu schulmeistern. Nur, Herr Flükiger, in der Politik gab und gibt es immer Gewinner und Verlierer, Verschiebungen nach links oder rechts oder einfach Zufallsresultate! Gerade die SP könnte in den letzten Jahren davon "mehrere negative Lieder singen"! Ein SP-Stadtpräsident in einer grossen Stadt zu haben, ist noch lange nicht ein Grund, die bürgerlichen Parteien zu beschuldigen, sie hätten sich selber überschätzt! Ich sehe das sachlich und nüchtern!
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