«Auch auf einem hinteren Listenplatz hat man Chancen»

Heute war Eingabeschluss für die Wahlen im Kanton Luzern im März. Mehrere hundert Frauen und Männer möchten in den Kantonsrat gewählt werden, Sitze hat es 120. Obwohl sie auf einem hinteren Listenplatz steht, rechnet sich auch CVP-Kandidatin Letizia Ineichen aus Luzern Chancen aus.

Letizia Ineichen in der Redaktion des Regionaljournals Zentralschweiz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Letizia Ineichen kandidiert zum erste Mal für ein politisches Amt. SRF

Alle vier Jahre bewirbt sich ein Vielfaches an Kandidierenden für die 120 Sitze im Luzerner Kantonsparlament. Um einen Sitz zu ergattern gilt die Faustregel: Je weiter vorne man auf der Liste der jeweiligen Partei platziert ist, desto grösser sind die Wahlchancen.

Die 36-jährige Dozentin Letizia Ineichen - sie unterrichtet an der Pädagogischen Hochschule Musikdidaktik - bewirbt sich zum ersten Mal, sie ist politische Quereinsteigerin und hat dementsprechend keinen Spitzenplatz auf der CVP-Liste.

Trotzdem sieht sie ihre Chancen intakt: «Der Listenplatz sagt nichts über die Qualifikation aus», sagt Letizia Ineichen selbstbewusst.

«Sollte ich gewählt werden, dann möchte mich vor allem im Bereich Bildung engagieren», sagt Letizia Ineichen. Die Bildungspolitik habe direkte Auswirkungen auf viele andere Gebiete: Die Wirtschaft, Sicherheit oder Umwelt.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr