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Zentralschweiz Auch die beste Kontrolle schützt nicht vor bösen Überraschungen

Gewässer, von denen eine grosse Hochwassergefahr ausgeht, werden in der Zentralschweiz gut überwacht. Dies geschieht mit technischen Hilfsmitteln wie Kameras oder Markierungen. Je nach Pegelstand werden entsprechende Massnahmen ergriffen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die örtlichen Feuerwehren.

Feuerwehr pumpt Wasser
Legende: Dies Stützpunktfeuerwehr Zug im Einsatz (Symbolbild). Keystone

Aus diesem Grund werden beispielsweise im Kanton Luzern seit dem Jahr 2005 die Feuerwehrleute explizit auch für den Einsatz bei Elementarereignissen geschult. Dabei ist nebst der technischen Ausbildung auch der Sicherheitsaspekt elementar. «Beim Feuer müssen wir möglichst nahe an den Gefahrenbreich heran - dies wäre bei einer Hochwassersituation verheerend», sagt der Feuerwehrinspektor des Kantons Luzern, Vinzenz Graf.

Um den Pegelstand der Gewässer und damit auch mögliche Gefahren im Auge zu haben, setzen die Kantone seit dem Hochwasser 2005 an neuralgischen Stellen Überwachungskameras ein.

Im Kanton Nidwalden hat zusätzlich jede Gemeinde einen sogenannten Naturgefahrenberater. «Diese Personen sind mit den lokalen Wetterverhältnissen bestens vertraut und helfen uns bei der Beurteilung lokaler Kleingewässer», erklärt der Leiter des Kantonalen Führungsstabs, Martin Dudle.

Im Kanton Uri überwacht man etwa 20 Fliessgewässer. Es sind grössere Bäche, aber auch kleinere, von denen eine grössere Hochwassergefahr ausgeht.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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