Auto prallt im luzernischen Daiwil in einen Zug

In Daiwil im Kanton Luzern ist ein Auto am Mittwochabend in einen Zug geprallt. Der Unfall ereignete sich beim unbewachten Bahnübergang Riedmatt, der nur mit einem Andreaskreuz signalisiert ist.

zerstörtes Auto bei einer Bahnlinie Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Beim Unfall in Daiwil bei Willisau verletzten sich drei Personen mittelschwer. zvg

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Heute im «Regionaljournal» um 17:30 Uhr auf Radio SRF 1.

Die Fahrerin habe den Zug der BLS übersehen und sei ungebremst seitlich in den Triebwagen gefahren, schreibt die Luzerner Polizei in einer Mitteilung.

Durch den Zusammenprall beim Bahnübergang in der Nähe von Willisau wurde das Auto ins angrenzende Wiesland geschleudert, wo es sich überschlug. Die Fahrerin und die beiden Begleitpersonen im Auto erlitten mittelschwere Verletzungen. Zugpassagiere wurden keine verletzt.

Die Bahnstrecke Willisau-Wolhusen blieb für rund drei Stunden gesperrt, es wurden Bahnersatzbusse eingesetzt. Am Auto entstand Totalschaden. Der Sachschaden am Triebwagen der BLS beträgt laut Polizei rund 20'000 Franken.