Bistum Urschweiz vom Tisch

Das Bistum Chur legt eine mögliche Abspaltung der Urschweiz ad acta. Eine Umfrage bei der Basis zeigte, dass diese beim Bistum Chur bleiben möchte. Weiter verfolgt wird hingegen ein Bistum Zürich.

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Bildlegende: Bischof Vitus Huonder legt ein Bistum Urschweiz zu den Akten. Keystone

900 Personen im ganzen Bistum - Priester, Diakone, Ordensleute und Kirchgemeindepräsidenten konnten sich zur künftigen Organisation des Bistums Chur äussern. Dabei zeigte sich: Ein Bistum Urschweiz ist laut einem Brief von Bischof Vitus Huonder nicht mehrheitsfähig und wird deshalb nicht weiter verfolgt.

Anders sieht es bei einem allfälligen Bistum Zürich aus. Hier gehen die Meinungen auseinander, und der Bischof will es nicht verfrüht beerdigen. Huonder bat den regionalen Generalvikar für Zürich und Glarus, Josef Annen, im Gespräch mit der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich zu klären, ob eine Kommission gebildet werden soll, welche das Projekt eines Bistums Zürich weiter prüft.