Blitzeinschlag im Pilatusgebiet stoppt Gondelbahn

Ein Blitzeinschlag im Pilatusgebiet hat zu einer Überspannung geführt. Die Luftseilbahn von der Fräkmüntegg auf den Pilatus-Gipfel wurde gestoppt. Eine abwärts fahrende Gondel mit 40 Passagieren konnte erst nach einer Stunde eingezogen werden. Für die Passagiere habe keine Gefahr bestanden.

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Bildlegende: Ein Gewitter im Pilatusgebiet (hier Anfangs Juli). Keystone

Ursache des Ausfalls sei ein Gewitter im Raum Stans-Hergiswil um 14 Uhr gewesen. Ein Blitz schlug im Pilatusgebiet ein und führte zu einer Überspannung, wie Pilatus-Bahnen-Direktor Godi Koch gegenüber Radio SRF erklärt. Dies führte zu einem Defekt an einem Teil der Steuerung der Luftseilbahn «Dragon Ride» von der Fräkmüntegg auf den Pilatus-Gipfel. Der Blitz habe nicht in die Gondel, ins Seil oder in ein Betriebsgebäude eingeschlagen.

Eine abwärts fahrende Gondel stoppte rund 200 Meter unterhalb der Bergstation. Die 40 Passagiere mussten rund eine Stunde ausharren, bis die Gondel wieder eingezogen werden konnte. Sie wurden anschliessend mit der Zahnradbahn nach Alpnachstad transportiert.

Über Nacht wird der Defekt behoben. Laut Godi Koch werde der Betrieb am Montag wieder normal aufgenommen. Es ist der erste Zwischenfall bei der neuen Luftseilbahn, die im April ihren Betrieb aufgenommen hat.