CKW baut 42 Stellen ab

Die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) bauen innert zwei Jahren 42 Stellen ab. Betroffen ist der Geschäftsbereich Netz. Knapp zehn Personen erhalten die Kündigung. Grund für den Abbau ist eine Reduktion der Investitionen in die Stromnetzinfrastruktur.

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Bildlegende: Die CKW investiert künftig weniger ins Versorgungsnetz. zvg/CKW

Die meisten der Stellen würden durch interne Verschiebungen, vorzeitige Pensionierungen und natürliche Fluktuation abgebaut, teilte die CKW am Dienstag mit. Für die von der Kündigung betroffenen Beschäftigten ist ein Sozialplan in Kraft.

Derzeit beschäftigt die CKW im Netz-Bereich 254 Vollzeitmitarbeitende. Unter anderem sollen die Führungsebenen gestrafft werden.

Die CKW investierte bisher jährlich rund 55 Millionen Franken ins Versorgungsnetz. In den nächsten fünf Jahren sollen die Investitionen auf rund 45 Millionen Franken gesenkt werden. Die Qualität des Netzes soll sich dabei nicht merklich verschlechtern.

2011 war ein CKW-Kunde im Schnitt alle 2,5 Jahre von einem Stromunterbruch von über drei Minuten betroffen. Heute liege die Zeitspanne bei deutlich über drei Jahren, bilanziert die CKW.