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Zentralschweiz CKW bläst Windparkprojekt bei Triengen ab

Die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) wird bei Triengen keinen Strom mit Hilfe von Windkraft produzieren. Sie habe aus unternehmerischen Gründen entschieden, das Projekt Kirchleerau/Kulmerau nicht weiterzuführen. Geplant waren im luzernisch-aargauischen Grenzgebiet vier Windkraftanlagen.

Die Landschaft von Triengen von oben mit Windrädern.
Legende: So hätte der Windpark der CKW bei Triengen dereinst aussehen sollen. ZVG

Die Jahresproduktion des Windparks hätte 12,5 Millionen Kilowattstunden betragen. Der Windpark hätte damit Strom für rund 2800 Haushalte produzieren sollen.

«Nicht nur die Bevölkerung hat uns mit ihrem Vorstoss dazu bewogen, das Projekt zu beenden. Auch wirtschaftlich wäre der Windpark Kirchleerau/Kulmerau nicht rentabel gewesen», sagt Paul Hürlimann, Leiter Neue Energien bei der CKW, gegenüber Radio SRF.

Windenergie nach wie vor ein Thema

Gegen das Projekt formierte sich Widerstand. So wurde verlangt, dass zwischen der Anlage und dem bewohnten Gebiet mindestens 700 Meter Abstand liegen müssen.

Eine Weiterführung des Projektes mache aus unternehmerischen Überlegungen keinen Sinn. Auf künftige Projekte mit Windenergie habe dieser Entscheid aber keinen Einfluss.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Die Frage ist: Was genau ist das bewohnte Gebiet? Wenn jedes bewohnte aber allein stehende Haus mitzählt, dann beschränkte sich die Möglichkeit von Windkraftanlagen in der Schweiz wohl tatsächlich auf das Hochgebirge und einige Jurahöhenzüge. Ganz wenige einzelne Turbinen vielleicht ausgenommen. Ich habe mir z.B. 12 Windkraftanlagen verteilt über die Schweiz angeschaut, 3 im Unterwallis, 2 im Rheintal, 3 im Entlebuch und den Rest im Jura. Nur 1 hat 700 m, 8 davon haben 200 m und weniger Abstand.
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