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Das Seebad Seeliken in Zug: Sonnenhungrige am Pfingstsonntag.
Legende: Das Seebad Seeliken in Zug: Sonnenhungrige am Pfingstsonntag. Keystone
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Coronaübersicht Zentralschweiz Scharenweise Ausflügler - Abstandsregeln «kaum mehr eingehalten»

  • Auf der «Ufschötti»-Wiese in Luzern tummelten sich am Pfingstmontag über 2000 Personen. Auch wenn die Abstandsregeln kaum eingehalten wurden, wies die Polizei keine Personen weg.
  • Der Pfingstverkehr Richtung Süden und zurück fand dieses Jahr kaum statt - auch wenn die Behörden wegen der Corona-Pandemie nicht mehr grundsätzlich von Reisen ins Tessin abraten.
  • Die Schweizer Fussballigen nehmen ihre Spiele wieder auf. Noch nicht sicher ist, ob ein paar einzelne Fans ins Stadion dürfen.
  • Der Kanton Luzern schliesst sein Drive-In-Corona-Testzentrum auf der Allmend.

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Montag, 1. Juni: Über 2000 Sonnenhungrige auf Luzerner Wiese – Polizei lässt sie gewähren

Die «Ufschötti», eine Wiese hinter der Luzerner Werft direkt am See, hat sich über Pfingsten zu einem wahren Hotspot für Menschenaufläufe entwickelt. Laut Angaben der Luzerner Polizei hielten sich am Pfingstmontag über 2000 Personen auf der Wiese auf. «Die Corona-Abstandsregeln wurden kaum mehr eingehalten», sagt Mediensprecher Christian Bertschi. «In den Köpfen der Leute ist Corona nicht mehr richtig präsent, vor allem bei Wetter wie dieses Wochenende.» Aus Gründen der Verhältnismässigkeit habe die Polizei aber darauf verzichtet, Leute wegzuweisen oder die Wiese gar ganz zu räumen.

Auch andernorts waren die Seeufer stark frequentiert, etwa im Seebad Seeliken in Zug. Viele Ausflügler zog es auch in die Höhe, zum Beispiel ins Eigenthal, auf den Zugerberg oder über die Urner Alpenpässe. Der Verkehr floss daher bis in den Abend stellenweise zähflüssig. Der grosse Pfingststau in den Süden und zurück blieb dieses Jahr aber aus – auch wenn die Behörden wegen der Corona-Pandemie nicht mehr grundsätzlich von Reisen ins Tessin abraten.

Freitag, 29. Mai: Der FCL lässt wahrscheinlich keine Zuschauer ins Stadion – der SC Kriens schon

Die Schweizer Fussballligen Super und Challenge League werden am Wochenende vom 19. Juni ihre Spiele wieder aufnehmen – vorerst jedoch mit maximal 300 Personen im Stadion. Für viele Fussballclubs heisst das, es bleibt bei Geisterspielen. So wahrscheinlich auch beim FC Luzern, wie Präsident Philipp Studhalter sagt. «Bei uns befinden sich allein schon 200 Leute im Stadion, damit das Spiel überhaupt stattfinden kann – Angestellte, Techniker, Medienleute und so weiter.» Es wären also noch rund 100 Zuschauer möglich und das lohne sich nicht. «Aufwand und Ertrag sind da momentan noch in keinem Verhältnis.» Für einen definitiven Entscheid, ob Zuschauer ins Stadion gelassen werden oder nicht, werde man jedoch noch abwarten, bis das Schutzkonzept fertig ausgearbeitet ist.

Anders sieht das beim Fussballverein SC Kriens aus, der in der Challenge League spielt. «Wir kommen mit weniger Angestellten aus», meint Präsident Werner Baumgartner, «es werden im Stadion also Plätze übrigbleiben. Leider wird es jedoch nicht für alle Platz haben, die wollen.» Der schwierigste Entscheid sei nun, zu bestimmen, wer ins Stadion dürfe und wer nicht. «Damit es fair bleibt, bleibt eigentlich nur der Weg übers Los.» Dabei würde jenen der Vorzug gegeben, die dem Club in der Vergangenheit treu waren. «Dazu gehören sicher die Saisonkarten-Inhaber», so Baumgartner.

Freitag, 29. Mai: Luzern schliesst Drvie-In-Testzentrum

Weil es im Kanton Luzern weniger Neuansteckungen mit dem Coronavirus gibt, können die Spitäler und Hausarztpraxen die Tests alleine bewältigen. Die ergänzenden Testangebote des Kantons werden nicht mehr benötigt. Deshalb werde das Drive-In-Testzentrum beim Armee Ausbildungszentrum in Luzern per Ende Mai eingestellt, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit. Gleiches gelte für das Angebot, sich mit Hilfe der Spitex zu Hause auf das Coronavirus testen zu lassen.

Die Angebote waren geschaffen worden, um die Testkapazitäten zu erhöhen und die Spitäler zu entlasten. Im Drive-In-Testzentrum wurden während rund zehn Wochen 336 Tests durchgeführt. Das sogenannte Home-Testing wurde 191 Mal angewandt. Bereits rückgebaut ist das Notspital beim Schweizerischen Paraplegikerzentrum in Nottwil.

Regionaljournal Zentralschweiz, 6:31 / 12:03 / 17:30 Uhr;

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