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Zentralschweiz Dätwyler baut in Altdorf bis zu 26 Stellen ab

Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses hatte am Standort Altdorf im bisherigen Jahresverlauf zu einem Verlust im einstelligen Millionenbereich geführt, schreibt die Dätwyler. Zusammen mit weiteren Optimierungsmassnahmen werden in Altdorf voraussichtlich 26 Arbeitsplätze wegfallen.

Logo der Dätwyler.
Legende: Bei der Dätwyler in Altdorf gehen Stellen verloren. Keystone

Zur Vermeidung von sozialen Härtefällen sei ein freiwilliger Sozialplan mit einem Job-Center zur Stellenvermittlung abgeschlossen worden, heisst es in einer Mitteilung der Dätwyler. Soweit möglich, werde der Abbau über natürliche Abgänge, interne Versetzungen, Frühpensionierungen und Stellenangebote nach Deutschland realisiert. Zum heutigen Zeitpunkt sei noch nicht bekannt, wie viele Kündigungen tatsächlich ausgesprochen werden müssen, schreibt Dätwyler weiter.

Es ist nicht das erste Mal, dass im Kabelbereich der Dätwyler-Gruppe Stellen abgebaut werden müssen. Bereits vor vier Jahren waren 100 Arbeitsplätze betroffen. Die Gewerkschaft Syna bedauert den erneuten Abbau in einer Stellungnahme. Gleichzeitig anerkennt sie die Bemühungen der Firmenleitung, die Umstrukturierung so sozialverträglich wie möglich durchzuführen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Zangerl (TZ)
    Mich wundert es immer wieder, dass hoch gebildete Menschen in der Schweiz solche Fehler machen wie die SNB und den CHF vom € abkuppeln und dann blöde durch die Röhre gucken. Ebenfalls wundert mich, dass viele immer noch der felsenfesten Überzeugung sind, dass ein überaus starker Franken der EU das Fürchten lehrt und sie mit ansehen müssen, dass sie selber auf der Schnauze landen. Zudem wunderte mich schon immer, was für Leute mit Dummheit beschlagen in der CH an die Spitze kommen...
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