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Zentralschweiz «Das ist ein Votum gegen die SP, nicht gegen unsere Kandidatin»

Die SP Kanton Luzern hat ihren Sitz in der Luzerner Regierung verloren. Für Interimspräsident Daniel Gähwiler war die Nichtwahl von Felicitas Zopfi ein Votum gegen die Partei: «Es war nicht gegen unsere Kandidatin gerichtet.» Dennoch habe die SP auch Fehler gemacht.

Porträt von Daniel Gähwiler.
Legende: SP-Interimspräsident Daniel Gähwiler erklärt die Wahlniederlage seiner Partei. Keystone

Der SP sei es nicht gelungen, den bürgerlichen Wählerinnen und Wählern aufzuzeigen, was eine Regierung ohne SP bedeuten würde: «Nun droht ein Kahlschlag im sozialen Bereich.»

Gähwiler verteidigte aber die Taktik der SP, mit der Parteipräsidentin in die Wahlen zu steigen: «Das Resultat ist so deutlich ausgefallen, dass es nur als Votum gegen die SP in der Regierung verstanden werden kann.» Bei den Kantonsratswahlen habe die SP das beste Resultat ihrer Geschichte erzielt.

In Zukunft werde es für die SP nicht einfach, als Oppositionspartei ihre sozialen Anliegen durchzubringen. «Ich bin aber überzeugt, dass es uns braucht, denn lange nicht allen Menschen im Kanton geht es gut.» Das Problem sei, dass diese Menschen oft nicht an die Urne gingen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von P. Stalder, Luzern
    Aber natürlich Herr Gähwiler sind immer die Anderen Schuld; weil man selber ja so festgefahren ist mit eigener Minderheits-Ideologie, dass der gesunde Menschenverstand schlicht auf der Strecke bleibt. Deshalb bitte nur weiter so, die SP schwächt sich selber -ohne irgendwelche "Gegner".
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