«Das neue Eishockeystadion hat uns neue Welten eröffnet»

Normalerweise ist er vor dem Saisonstart des EVZ nervös. In diesem Jahr ist aber alles ein wenig anders. Roland Staerkle gibt nämlich sein Amt als EVZ-Präsident im Oktober ab. Im Gespräch spricht er über seine grössten Siege und Niederlagen.

Seit Juli 2006 ist Roland Staerkle Präsident des EV Zug. Der 54-jährige Zuger Kaufmann war vorher schon Mitglied des Verwaltungsrates. Roland Staerkle blickt als Sonntagsgast im Regionaljournal Zentralschweiz auf seine Amtszeit zurück. Es ist ein Rückblick in verschiedenen Kapiteln:

Grösster Meilenstein

«Das war sicher das neue Eishockeystadion. Heute ist es für die Zugerinnen und Zuger fast ein Must, an den Match zu gehen. Das Stadion hat uns neue Welten eröffnet – vor allem auch im Sponsoring.»

Grösste Niederlage

«Die Entlassung von Trainer Doug Shedden war sicher ein sehr schwieriger Moment. Ich bin ja nicht bekannt dafür, dass ich gerne Trainer entlasse. Als es soweit war, musste man das aber sicher machen.»

Vorreiterrolle beim Thema Sicherheit

«Auch hier spielte das neue Stadion eine tragende Rolle. Wir führten ID-Kontrollen bei den Gästefans ein und mussten damit rechnen, dass weniger Auswärtsfans nach Zug kommen. Das trat dann auch ein und wir verkleinerten den Gästesektor. Damit man die Sicherheit im Griff hat im Stadion braucht es den guten Kontakt mit den Fans. Gleichzeitig muss man den Fans klar aufzeigen können, was nicht toleriert wird.»

Bezug zum EVZ

«Mit 10 Jahren besuchte ich die Spiele im alten Herti-Stadion mit meinem Vater. Es war eine Eisbahn ohne Dach, wir froren und hatten heissen Tee dabei.»

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr