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Alptransit-Chef Renzo Simoni.
Legende: Alptransit-Chef Renzo Simoni: Seine Firma selbst wird nun zur Baustelle. Keystone
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Zentralschweiz Die Alptransit muss ihre Auflösung planen

In rund zwei Jahren wird die Alptransit den Neat-Gotthardtunnel dem Betrieb übergeben, später dann auch den Ceneri-Tunnel. Ob es mit der Luzerner Firma dann noch weitergeht, ist fraglich. Deshalb muss die Alptransit nun bereits anfangen, den Abbau der aktuell noch 170 Stellen zu planen.

Rund 170 zum grössten Teil hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zurzeit noch bei der Alptransit angestellt. Ab dem kommenden Jahr aber fängt der Stellenabbau an. Rund 30 bis 40 Angestellte werden die Firma jedes Jahr verlassen müssen.

Bei dieser Perspektive sei es schwierig, die Leute noch bei der Stange halten zu können, sagt Alptransit-Chef Renzo Simoni: «Wir haben die Möglichkeit, Halteprämien zu vereinbaren oder wir können anbieten, die Leute bei der Jobsuche oder einer Weiterbildung zu unterstützen.»

Alptransit liebäugelt mit dem Zimmerberg-Tunnel

Gleichzeitig hat die Alptransit die Hoffnung noch nicht aufgegeben, andere Projekte übernehmen zu können. «Das naheliegendste Projekt wäre natürlich der Zimmerbergtunnel», sagt Renzo Simoni.

Ob aber die Alptransit tatsächlich den Zuschlag dafür bekommt, ist noch völlig offen. Auch die SBB, der die Alptransit zu 100 Prozent gehört, kann dazu noch nichts sagen. Alles hänge vom Bund ab, der die Bauaufträge vergibt, heisst es bei der SBB.

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