Die Luzerner Spitalplanung birgt Gesprächsstoff

Das Kinderspital ist veraltet. Ein Neubau ist nötig, lässt aber auf sich warten. Und die Eröffnung des neuen Spitals in Wolhusen wurde drei Jahre nach hinten verschoben. Spitaldirektor Benno Fuchs erklärt im Gespräch die Gründe dafür.

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Bildlegende: Ins Kantonsspital Luzern wird künftig viel Geld investiert ZVG

«Das Gebäude des Kinderspitals ist nicht zeitgemäss; medizinisch und pflegerisch aber hervorragend», resümiert Spitaldirektor Benno Fuchs im Gespräch. Dass die Eröffnung des Neubaus erst 2025 stattfinden soll, habe mit der Gesamtplanung des Kantonsspitals zu tun.

«Man kann das neue Kinderspital nicht losgelöst von der gesamten Immobilienstrategie des Kantonsspitals Luzern betrachten». Genau gleich verhalte es sich beim neuen Spital für Wolhusen, sagt Benno Fuchs. Dieses soll drei Jahre später als geplant, im Jahr 2022, den Betrieb aufnehmen

Wichtig sei, dass der Betrieb und die Versorgung der Patienten gewährleistet seien, und dies sei der Fall.

Grosse Investitionen geplant

Ins jetzige Kinderspital wurden in letzter Zeit sieben Millionen Franken investiert - unter anderem in den ambulanten Bereich und in ein neues Elternhaus.

Insgesamt will das Kantonsspital Luzern bis ins Jahr 2032 insgesamt 2.1 Milliarden Franken in Bauten, Medizintechnik und in den IT-Bereich investieren.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr