Hochwasserschutz in Obwalden Die Sarneraa wird gezähmt und ihr Ufer aufgewertet

Das Gebiet zwischen dem Wichel- und dem Alpnacherersee soll geschützt und revitalisiert werden. Der Zeitplan liegt vor.

BildlegendeSo fliesst die Sarneraa nach der Aufwertung BildlegendeKanton Obwalden

Für das Delta der Sarneraa und das Südufer des Alpnachersees erarbeiten die zuständigen kantonalen Fachstellen derzeit ein ökologisches Aufwertungsprojekt. Die Umsetzung der Massnahmen entlang der Sarneraa vom Wichelsee bis zum Alpnachersee ist in drei Projekte unterteilt: Die beiden Wasserbauprojekte Sarneraa Alpnach 1 und 2 sowie das Projekt Aufwertung Südufer Alpnachersee.

Zusatzinhalt überspringen

Öffentliche Info

Die Projektleitung informiert über die Planungsarbeiten der Wasserbau- und Revitalisierungsmassnahmen entlang der Sarneraa. Die Bevölkerung ist dazu eingeladen:
Donnerstag, 14. September 2017, 19.30 Uhr im Schulhaus Alpnach.

Ziel ist ein möglichst naturnaher Zustand. Um dies zu erreichen, werden die in den letzten Jahrzehnten durch Kiesbaggerung entstandenen Löcher im Mündungsbereich der Sarneraa teilweise wieder aufgefüllt.

Machbarkeitsstudie ist in Arbeit

Dafür könnte unbelastetes Aushub- und Ausbruchmaterial vom geplanten Hochwasserentlastungsstollen und den Massnahmen an der Sarneraa Alpnach benötigt werden. Diese Art der Verwertung bringe für den Kanton Obwalden ein erhebliches Potential für Kosteneinsparungen, heisst es weiter. Zurzeit werde dafür eine Machbarkeitsstudie erstellt.

Als nächster Schritt wird dem Kantonsrat ein Planungskredit beantragt. Die Gesamtbewilligung für die Aufwertung des Südufers soll im Sommer 2019 vorliegen.