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Nationalfeier auf dem Rütli «Die Zahl der Besucher hat auch symbolische Bedeutung»

Männer am Fahnenschwingen.
Legende: Dieses Jahr besuchten rund 1300 Leute die traditionelle Feier auf dem Rütli. Keystone
  • Eine Woche vor der 1.-August-Feier waren erst 900 der maximal 2000 Gratis-Billete vergeben.
  • Am Ende kamen 1300 Gäste. Entsprechend zufrieden zeigt sich die Schweizerische Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG), welche die Feier heuer zusammen mit Pro-Senectute organisiert hat.
  • Reden hielten der Schweizer Bundeskanzler Walter Thurnherr sowie die ehemalige Bundesrätin und Pro-Senectute-Präsidentin Eveline Widmer-Schlumpf.

Der Geschäftsleiter der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG), Lukas Niederberger, ist zufrieden mit den Besucherzahlen der Rütli-Feier 2017: «Es ist schön wenn mindestens 1000 Leute auf der Wiese sind. Das sieht besser aus als ein paar wenige Nasen – schliesslich hat die Zahl auch einen symbolischen Charakter. Mit mehr als 2000 Gästen wird es aber problematisch: Bei einem Unwetter wäre eine Evakuation sehr schwierig.»

Vorgezogene Feierlichkeiten

In einigen Gemeinden wurden die Feste zum Nationalfeiertag bereits am 31. Juli begangen. So etwa in der Stadt Luzern. Dort fand ein Fest auf dem Europaplatz vor dem Kultur- und Kongresszentrum KKL statt, direkt am See.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Henning Gietenbruch (Sandburger)
    Der Anlass war durch die SGG sehr gut organisiert. Ablauf, Sicherheit, Programm, Verpflegung und die hervorragenden Reden vom Bundeskanzler Walter Thurnherr und Eveline Widmer-Schlumpf. Eindrücklich das Programm aber auch die Vorstellung der neuen Trachten für das Unspunnen Fest. Jean-Daniel Gerber und Lukas Niederberger dürfen mit dem Anlass sehr zufrieden sein! Einziger Wermutstropfen ist für mich die Forcierung der neuen Landeshymne ohne den Bezug auf Gott! Henning Gietenbruch
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Die SGG sucht sich die Redner(innen) stets genau nach ihrer Ideologie aus! Auf der Rütliwiese haben patriotische Reden durch aktive Politiker oder andere Persönlichkeiten kein Platz mehr! Die Geburts-Stätte der Eidgenossenschaft ist nur noch für "auserlesene" Leute (die kritisch zur Schweiz stehen!) reserviert! Das Rütli ist somit "entsorgt" worden! Traurig, wie sich ein erfolgreiches Land den "eigenen Ast" auf dem es lebt, immer mehr absägt!
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