Die Zentralschweiz fährt «z'Alp"»

Der späte Einzug des Sommers in der Zentralschweiz hat die Alpauffahrt zeitlich nach hinten verschoben. Landwirt Kari Hediger aus Küssnacht am Rigi ist jedoch zuversichtlich, dass trotz des kalten Frühlings genügend Gras wächst auf den Alpen.

Kühe auf einer Alp. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Viele Zentralschweizer Bauern ziehen leicht verspätet auf die Alp. Keystone

In der Regel gehen die Zentralschweizer Bauern anfangs Juni auf die Alp. In diesem Frühling hat es jedoch zu viel geregnet, deshalb waren die Böden lange zu nass. Der Küssnachter Karl Hediger geht bereits seit vier Jahrzehnten auf die Alp: «Das Alp-Fieber nimmt mit den Jahren nicht ab. Im Gegenteil, es wird sogar immer verreckter!»

Sorgen über zu wenig Futter für seine rund 40 Tiere auf der Alp wegen des schlechten Wetters macht sich Kari Hediger keine: «In der Höhe geht das jeweils rassig. Auf 1400 Meter wachst das Gras abartig schnell, wenn es dann mal kommt.»

Nebst Kari Hediger dürften an diesem Wochenende viele andere Landwirte in der Zentralschweiz ihren Betrieb für rund drei Monate auf die Alp verlegen.