Von Wien nach Nizza Ein langer Marsch für den Alpenschutz

Eine Gruppe von Alpenschützern und Wissenschaftlern wandert von Wien bis Nizza. Dabei macht sie auch Halt im Kanton Uri.

Ein Mann und eine Frau stehen vor einem hohen Zaun - im Hintergrund eine Autobahn Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Lea Schüpbach/ SRF

Auf ihrem vier Monate dauernden Marsch durch die Alpen wollen die Umweltschützer beobachten, wie sich das Bild der Alpen verändert. Gleichzeitig soll die Bevölkerung für die Anliegen des Alpenschutzes sensibilisiert werden.

Auf dem Weg von Wien nach Nizza trifft Dominik Siegrist (links) mit seiner Wandergruppe «Whatsalp» immer wieder auf lokale Umweltorganisationen. Im Urnerland ist das die Alpenitiative und ihre Geschäftsführerin Lucia Lauener (rechts).

Menschen sitzen auf roten Stühlen in einem Tunnel und schauen in eine Leinwand Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Lea Schüpbach / SRF

Beim Besuch in Erstfeld steht das Thema Verkehr im Zentrum. Bei einer Führung durch den Gotthard-Basistunnel tauschen sich die Wanderer mit den Mitgliedern der Alpenitiative darüber aus wie die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene vorangeht.

Vier Leute stehen vor einem Glaskasten darin ein Modell einer Tunnelbohrmaschine Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Lea Schüpbach / SRF

Das Thema war den Alpenschützern schon vor 25 Jahren ein Anliegen: 1992 fand eine erste Wanderung quer durch die Alpen statt (damals noch unter dem Namen «Transalpedes»). Zwei Jahre später, 1994, sagte die Schweizer Stimmbevölkerung Ja zu einem Gesetzesartikel zum Schutz der Alpen.

Früher wie heute setzen sich die Wanderer dafür ein, dass der Alpenraum auch künftig lebenswert bleibt. Besonders wichtig ist ihnen der Austausch mit der lokalen Bevölkerung. Interessierte sind deshalb eingeladen, einige Tage mitzuwandern.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr