«Eine neue Futterküche für den Tierpark ist wichtig»

Im Tierpark Goldau sind die Futterküche und die Quarantäne veraltet. Der Tierpark möchte eine neue Anlage bauen. Die Pläne gibt es, das Geld ist aber noch nicht beisammen.

Die Tierpfleger im Tierpark Goldau machen das Futter für die Tiere in der Futterküche selber bereit. Die Räume sind eng, das Futter droht bei feuchter Luft grau zu werden. Man kämpft auch immer gegen Mäuse in der Futterküche. «Die Arbeitsbedingungen in der alten Futterküche sind nicht mehr zeitgemäss», sagt Anna Baumann, Direktorin des Tierparks Goldau.

Neue Quarantäne ebenfalls nötig

Seit der Vergrösserung des Parks ist die Quarantäne innerhalb des Tierparks angesiedelt, was nicht sein sollte. «Die Qarantäneboxen sind viel zu klein. Einen Steinbock kann man da schon nicht halten», sagt Tierarzt und Kurator Martin Wehrle. Deshalb müsse man dringend in eine neue Anlage investieren.

Das Gelände für den Neubau hat der Tierpark Goldau bereits. Ein Vorprojekt sei bereits vorhanden. Man rechne mit Kosten von 4,5 Millionen Franken. Zwei Millionen habe man schon beisammen. Man hoffe, in zirka zwei Jahren mit dem Bau zu starten.

(Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr)