Einsprachen gegen Bauprojekt in Surseer Unterstadt

Die Stadt Sursee will verdichten und Wohn- un Gewerberaum schaffen. Dafür plant sie mit zwei Partnern eine Überbauung des Vierherrenplatzes nahe der Surseer Altstadt. Nicht zuletzt wegen der Höhe der Neubauten gibt es nun Widerstand.

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Bildlegende: Wegen der Höhe des Neubaus gibt es Einsprachen zvg

Die Stadt Sursee plant zusammen mit der katholischen Kirchgemeinde und einem privaten Immobilienunternehmen eine Überbauung des Vierherrenplatzes. Auf diesem Platz nahe Surseer Altstadt, unweit der Stadthalle, sollen an Stelle von Parkplätzen ein Pfarreizentrum, ein Gebäudekomplex, eine Tiefgarage sowie eine Parkanlage entstehen. Kostenpunkt nach ersten Schätzungen: ein zweistelliger Millionenbetrag.

Widerstand von Anwohnern

Gegen das Projekt regt sich allerdings Widerstand. «In den Einsprachen wird vor allem die Höhe des Neubaus bemängelt», erklärte der Surseer Stadtpräsident Beat Leu am Mittwoch gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. Das Gebäude soll ähnlich hoch werden wie der markante «Snozzi-Bau», der das Stadtbild seit einem guten Jahrzehnt prägt.

Um das Projekt nicht zu gefährden, will die Stadt bei der Umsetzung des Projekts nun Tempo herausnehmen. Anstatt dieses schon im Herbst vors Volk zu bringen, will sie sich nun bis im nächsten Frühling Zeit lassen. «So können wir die Einsprachen mit seriös behandeln und allfällige Bedenken auszuräumen versuchen», sagt Stadtpräsident Leu.