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Zentralschweiz Emmen will mehr Informationen zur Nutzung des Militärflugplatzes

Die Gemeinde Emmen verlangt, dass das VBS detailliert über die künftige Nutzung des Militärflugplatzes informiert. Werde die Bevölkerung über die Lärmbelastung im Unklaren gelassen, drohe eine zunehmende Ablehnung des Militärflugplatzes.

Militärflugzeuge
Legende: Die Gemeinde Emmen will mehr Informationen zur Zukunft des Flugplatzes. Keystone

Der Gemeinderat von Emmen hat am Mittwoch seine Stellungnahme zum Stationierungskonzept der Armee zu Handen des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) verabschiedet. Eine Stellungnahme zum Flugplatz sei aber schwierig, denn das VBS habe keine genauen Angaben über dessen künftige Auslastung kommuniziert, teilte der Gemeinderat mit.

Der Gemeinderat verlangt vom VBS deshalb detaillierte Informationen über die künftige Belegung der Militärflugplätze. Erst dann könne er das Stationierungskonzept beurteilen.

Das VBS schlägt in seinem Stationierungskonzept vor, den Militärflugplatz in Sitten zu schliessen. Emmen soll dagegen weiterhin als Jet-Flugplatz betrieben werden.

Mehr Flüge - mehr Arbeitsplätze

Im Zentrum der Diskussionen in Emmen steht die Furcht vor einer wachsenden Lärmbelastung. Die Bevölkerung akzeptiere den Flugplatz, habe aber auch ein Bedürfnis nach Ruhe, schreibt der Gemeinderat. Er spricht von einem teils labilen Gleichgewicht. Eine deutlich höhere Lärmbelastung würde die heutige Akzeptanz gefährden.

Klar ist für den Gemeinderat deshalb, dass die Lärmbelastung durch den Flugplatz insgesamt nicht zunehmen darf. Wird es in Emmen mehr Flugbewegungen geben, sollen auch neue Armeearbeitsplätze geschaffen werden.

Ein Anliegen ist dem Gemeinderat auch eine Flugpause im Sommer und dass möglichst wenig ausserhalb der normalen Betriebszeiten geflogen wird.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Der Bund sollte seine Bürger endlich ernst nehmen und sie ausführlich über sein Vorhaben informieren, auch wenn die Betroffenen, wie im konkreten Fall, "nur" Zentralschweizer sind. Die Steuern nimmt er ja schliesslich auch von ihnen.
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