«Psycho»-Fasnachtssujet sorgt für Ärger

Eine nackte und blutüberströmte Frau hinter einem Duschvorhang, dahinter ein grinsender Mann mit einem Messer: Dieses Fasnachts-Sujet hing gerade mal drei Tage im Bahnhof Luzern, bevor es im Eilzugstempo wieder abgebaut wurde.

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Fasnachts-Sujet sorgt für Wirbel

1:25 min, aus Schweiz aktuell vom 14.1.2013

Das Sujet war in Anlehnung an den Hitchcock-Klassiker «Psycho» gestaltet worden, bevor es wieder verschwand. Grund: Zahlreiche Passanten ärgerten sich über die gewagte Inszenierung. «Zu brutal, zu obszön», so lauteten die Reaktionen.

«Tatort Fasnacht Luzern»

Dabei wollte der Verein «Bahnhof-Guuggete» doch nur ein möglichst originelles Sujet zum diesjährigen Motto «Tatort Fasnacht Luzern» ausstellen. Die Verantwortlichen verstehen nun wegen der zahlreichen Negativmeldungen die Welt nicht mehr.

So etwas habe es in der 22-jährigen Geschichte der Ausstellung noch nie gegeben. Sie hoffen nun, mit dem Rückbau der blutigen Horror-Installation die Gemüter wieder beruhigt zu haben. Die Fasnachtsausstellung im Bahnhof Luzern - ohne die nackte Frauenpuppe - dauert noch bis 13. Februar.