FCL Volleyball kämpft wieder gegen Abstieg

Der FC Luzern Volleyball spielt in der zweiten Saison in der Nationalliga A zum zweiten Mal in den Playouts. Eigentlich hätten aber die Playoffs erreicht werden sollen. Nun kämpft der FCL gegen den Abstieg.

Volleyballerinnen des FCL versuchen einen Smash zu blocken. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der FCL brauche ein breiteres Kader, um Ausfälle kompensieren zu können. ZVG

Am Anfang der Saison wurde das Ziel klar kommuniziert: Die Playoffs sollen erreicht werden und mit dem Abstiegskampf will man nichts zu tun haben. Nun sieht die Situation aber anders aus. Immerhin: Die ersten zwei Durchgänge der Abstiegsrunde konnte der FCL für sich entscheiden, so am Sonntag zuhause mit 3:2 gegen Cheseaux.

«Einerseits konnten wir nicht genügend Geld auftreiben, um noch eine zusätzliche ausländische Profispielerin zu verpflichten, andererseits hatten wir zu viele Ausfälle», erklärt Martin Flückiger, Sportchef des FC Luzern. Weil das Kader des FCL zu wenig breit aufgestellt sei, könne man verletzungsbedingte Ausfälle von Spielerinnen nicht kompensieren, sagt Flückiger weiter. «Es mussten viele junge, unerfahrerene Volleyballerinnen spielen, welche eigentlich als Ergänzungsspielerinnen gedacht waren.»

Bei Zielsetzung überschätzt

Der FCL hatte im Budget mit 100'000 Franken Mehreinnahmen gerechnet. Da dieses Geld aber nicht organisiert werden konnte, mussten bereits Anfang Saison die Ziele revidiert werden. «Bezüglich den Finanzen haben wir uns überschätzt. Für nächste Saison haben wir darum einen neuen Finanzierungsplan ausgearbeitet», sagt Martin Flückiger. Dieser Plan soll noch während den Playouts kommuniziert werden.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr.