Flugplatz Beromünster feiert 50 Jahre

Mit etwas über 500 Metern Piste ist der Flugplatz Beromünster der kleinste Rasenflugplatz Europas. Der Jubiläumstag ist auch Gelegenheit für einen Rückblick. Auf die Geschichte, die sogar fast 70 Jahre zurück geht, und mit einem Zufall begonnen hatte.

Der Flugplatz Beromünster in den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Beschaulich: Der Flugplatz Beromünster in den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts. zvg

1947 war es, als ein Pilot auf dem Gebiet zwischen Beromünster und Neudorf seine Maschine notlandete. Das war eigentlich der Startschuss. «Man dachte damals: wenn dieser Pilot dort landen kann, dann sollte man das sonst auch können», erzählt der heutige Flugplatzchef Hansrudolf Müller.

Anfang 60er Jahre dann erteilte der Bund eine Bewilligung für den Flugplatz und 1966 schliesslich übernahm die Flugplatzbetreiber-Gesellschaft Flubag den Betrieb. Die Flubag schmiedete mehrmals Pläne, die Rasenpiste mit einer Hartpiste zu ersetzen, scheiterte aber am Widerstand von Fluggegnern.

Rasengitter statt Hartbelag

Trotzdem will die Flubag auch nach dem 50-Jahr-Jubiläum weitermachen. «Wir werden jetzt noch einen Anlauf nehmen mit einer Befestigung der Piste. Wenn man Rasengitter einbaut, bleibt die Piste grün, ist aber doch von unten befestigt», erklärt Hansrudolf Müller. Die Lösung sei fast mit einem Hartbelag vergleichbar. Das Baugesuch soll bald eingereicht werden, Baustart wäre Ende 2017 oder Anfang 2018.