Gast zum Jahreswechsel: Claudia Muff

Seit 20 Jahren prägt sie die Schweizer Volksmusikszene mit: Die Akkordeonistin Claudia Muff aus Ruswil. Für ihre Verdienste erhielt die 41-Jährige 2012 den Werkbeitrag der Stadt und des Kantons Luzern. Mit dem Preisgeld will Claudia Muff neue Projekte in Angriff nehmen.

Akkordeonistin Claudia Muff Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Musik wurde der Ruswiler Akkordeonistin Claudia Muff quasi in die Wiege gelegt. SRF

Die Musik ist ihre grosse Leidenschaft. Der Akkordeonistin Claudia Muff aus Ruswil ist die Volksmusik quasi in die Wiege gelegt worden. Ihr Grossvater spielte schon Akkordeon und ihr Vater spielt Klarinette in der eigenen Ländlerkapelle. «Um uns drei Geschwister herum wurde also schon immer musiziert», erzählt Claudia Muff. Als Instrument wäre auch die Klarinette für sie in Frage gekommen. «Aber meine Mutter meinte, einen Klarinettisten hätten wir schon in der Familie», lacht die 41-Jährige.

Mit Dorfkonzerten Ländlernachwuchs fördern

Mit ihren Formationen und Projekten prägt Claudia Muff die Schweizer Volksmusikszene mit. Für ihr Engagement erhielt sie den Werkbeitrag der Stadt und des Kantons Luzern.

Dieser Preis wurde 2012 zum ersten Mal in der Sparte Volksmusik vergeben. «Für mich bedeutet diese Auszeichnung eine grosse Ehre. Er ist auch eine Wertschätzung gegenüber der Volksmusik im Kanton Luzern», sagt Claudia Muff

Der Werkbeitrag ist mit 40‘000 Franken dotiert. «Mit diesem Geld gehe ich nicht etwa in die Ferien, sondern will neue Projekte realisieren.» So möchte Claudia Muff beispielsweise mit dem Projekt «Ländlermusig im Dorf» die Volksmusik den Jungen näher bringen. Sie organisiert Dorfkonzerte mit alten Luzerner Volkstänzen, bei denen Kinder und Jugendliche mitmusizieren.