Gemeinde Lachen nutzt Zellentrakt als Asylunterkunft um

Die Gemeinde Lachen ist auf der Suche nach Unterkünften für Asylsuchende fündig geworden. Sie baut ehemalige Gefängniszellen in eine Asylunterkunft um. Im Gebäude sind auch Polizei, Feuerwehr, Werkhof und private Wohnungen untergebracht.

Jeder Wohnraum werde über ein WC, eine Dusche und einen Kühlschrank verfügen. Zudem stehe den Bewohnern eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung. Martin Stählin, Ressortleiter Soziales und Alter, bestätigt auf Anfrage einen Bericht des «March-Anzeigers».

Der Komfort werde in dieser Unterkunft höher sein als in anderen Unterkünften für Asylbewerber, so Stählin. So stünden in Lachen im Bürgerheim den Asylbewerbern nur Etagentoiletten zur Verfügung.

Blick in eine Zelle der Justizvollzugsanstalt Pöschwies in Regensdorf. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Blick in eine Zelle der Justizvollzugsanstalt Pöschwies in Regensdorf. Keystone

Lachen muss gemäss des kantonalen Verteilschlüssels 55 Asylbewerber beherbergen.

Der Zellentrakt befindet sich in einem Gebäude, in dem auch die Polizei, die Feuerwehr und der Werkhof untergebracht sind. Er steht seit 2007 leer.