Gemeinden am Gotthard besiegeln enge Zusammenarbeit

Andermatt, Sedrun und Disentis wollen zusammen mit den Bergbahnen und Andermatt Swiss Alps die Verbindung ihrer Skigebiete voranbringen. Diese ist ein wichtiges Projekt des Programms «San Gottardo 2020».

Blick über den See auf dem Gotthard. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Blick auf das Hospiz: Das Progamm «San Gottardo 2020» will die Entwicklung der Gotthard-Region fördern. Keystone

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Bildlegende: Emil Kälin: «San Gottardo 2020 macht einen Perspektivenwechsel nötig.» srf

Der Zusammenschluss der Skigebiete von Andermatt und Sedrun sei für die Entwicklung der Gotthard-Region von zentraler Bedeutung, heisst es in einer Mitteilung. Mit der Absichtserklärung bekräftigten die Unterzeichner ihren Willen, sich gemeinsam dafür einzusetzen.

Neben den beteiligten Gemeinden und Tourismusorganisationen sind auch die Bergbahnen und Andermatt Swiss Alps mit von der Partie. Treibende Kraft hinter der Absichtserklärung ist das Programm «San Gottardo 2020», dem Kantone und Gemeinden aus der Region angehören.

Bund investiert mit

Das Programm wird im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes unterstützt: Bis zum Jahr 2015 investieren der Bund und die vier beteiligten Kantone Uri, Graubünden, Tessin und Wallis insgesamt 80 Millionen Franken Fördermittel in Form von Beiträgen und Darlehen.

Die Zusammenarbeit im Programm mache einen Perspektivenwechsel nötig: «Bisher standen die vier Regionen Rücken an Rücken zueinander, nun müssen sie ihre Sichtweise ändern», sagt Emil Kälin von der Urner Volkswirtschaftsdirektion; er leitet den Steuerungsausschuss des Projekts.