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Zentralschweiz Genossenschafts-Projekt Bernstrasse wird zum Gerichtsfall

135 günstige Wohnungen sollen im Bereich der oberen Bernstrasse in Luzern entstehen. Die Stadt Luzern will dafür ihre Grundstücke den beiden Baugenossenschaften abl und Matt abgeben. Nun aber wehrt sich der Luzerner Anwalt und Investor Jost Schumacher vor Kantonsgericht dagegen.

Das umstrittene Gebiet an der Bernstrasse in Luzern.
Legende: Das umstrittene Gebiet an der Bernstrasse in Luzern. SRF

Die Stadt Luzern soll mehr günstigen Wohnraum schaffen - das verlangen die Vorgaben der Wohnrauminitiative, die 2012 vom Volk angenommen wurde. Deshalb will die Stadtregierung städtische Grundstücke Baugenossenschaften zur Verfügungen stellen. Erstmals nun mit dem Gebiet im oberen Teil der Bernstrasse. Das Parlament hat dazu Ende April Ja gesagt.

Ich bin überzeugt, dass ich als Privater günstiger bauen kann als Baugenossenschaften.
Autor: Jost SchumacherAnwalt und Investor

Doch der Luzerner Anwalt Jost Schumacher hat vor Kantonsgericht Beschwerde eingereicht. Er ist nicht einverstanden damit, dass die die Stadt die Grundstücke nur an Baugenossenschaften abgeben will - sie sollen öffentlich ausgeschrieben werden. «Ich bin überzeugt, dass ich als Privater günstiger bauen kann als Baugenossenschaften», begründet Schumacher sein Vorgehen.

Bei der Stadt Luzern gibt es inhaltlich keine Auskünfte zum Fall, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt. Bei der Baudirektion glaubt man, dass die Beschwerde schnell erledigt wird, und rechnet nicht mit weiteren Verzögerungen.

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