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Zentralschweiz Grossinvestor Samih Sawiris hat mit Andermatt Grosses vor

Andermatt soll zu einem regelrechten Ferienmagneten werden, eine Art kleine Schwester von Zermatt oder St. Moritz. Dafür will der ägyptische Unternehmer Samih Sawiris sorgen: Er investiert 1,8 Milliarden Franken in das Urner Bergdorf. Geht das gut? Samih Sawiris ist Gast bei Eveline Kobler.

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29 min, aus Samstagsrundschau vom 07.12.2013.

Die Geschichte könnte aus «Tausend und einer Nacht» stammen: Ein ägyptischer Milliardär kommt nach Andermatt, verliebt sich in die Region und will just inmitten der Schweizer Alpen ein neues Tourismus-Juwel schaffen. Die Urner Bevölkerung hat Samih Sawiris relativ rasch von seinem Vorhaben überzeugt. Vier Jahre nach dem Spatenstich wird nun das Herzstück des Tourismus-Resorts eröffnet: das Luxushotel «Chedi».

Mit dem Hotelbetrieb bricht für Samih Sawiris eine neue Phase seines Bauvorhabens an. Das Hotel ist da. Doch kommen auch genügend Gäste? Schliesslich ist der Rest des Resorts noch im Bau oder gar erst geplant. Und das Skigebiet von Andermatt ist ebenfalls noch nicht mit dem bündnerischen Sedrun verbunden. Und wie ist es um die Finanzierung bestellt? Bei anderen wichtigen Tourismus-Projekten von Samih Sawiris, etwa in El Gouna am Roten Meer, ist das Geschäft wegen den Wirren in Ägypten regelrecht eingebrochen. Wie lange kann und will der umtriebige Investor und Unternehmer noch Dutzende von Millionen aus seiner Privatschatulle ausgeben, um das Bauvorhaben in Andermatt am Laufen zu halten?

Samih Sawiris, der Investor und Unternehmer aus Ägypten, ist Gast in der Samstagsrundschau.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter P. Odermatt, Pfäffikon SZ
    Wer will schon nach Andermatt...? Entweder geht man ins Engadin, ins Berner Oberland oder ins Wallis - aber sicherlich nicht ins eher hässliche Andermatt, da ist man dann wirklich verschossen... Na ja, man kann auf verschiedene Weise Geld verlieren...
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  • Kommentar von Max Hug, Luzern
    Die Urner werden diesen Grössenwahn eines Tages bitter bereuen.
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    1. Antwort von juerg doswald, weggis
      Glaube kaum, dass sie dies bereuen müssen. Da wird endlich ausgebaut, was die Urner schon lange machen sollten. Aber ausser Gejammer, wurde ja nichts gemacht in Andermatt. Nicht mal der Russi Effekt wurde ausgenützt. Kommt mir vor wie in Emmen. Ja kein Fluglärm, aber bitte viel Arbeitsplätze. Das unlösbare Problem ist in Andermatt einzig die Zufahrt. Sobald sich dann die Autoschlangen am Samstagmorgen bilden, vergeht dem Skitouristen die Freude an Andermatt.
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