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Zentralschweiz Handyüberprüfung zur Ermittlung des Vergewaltigers von Emmen

Nach der Vergewaltigung einer jungen Frau bei Emmen im Sommer 2015 sucht die Luzerner Staatsanwaltschaft weiter nach dem Täter. Sie überprüft mehrere tausend Handynummern und deren Besitzer, die zur Tatzeit bei einer Antenne in der Nähe eingeloggt waren.

Legende: Video Handyfahndung in Vergewaltigungsfall abspielen. Laufzeit 5:43 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 02.03.2016.

Der Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft, Simon Kopp, bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda Informationen des Fernsehsenders «Tele 1».
Die Behörden verlangten die Handydaten jener Geräte, die kurz vor, während oder nach der Tatzeit von einer Antenne in der Nähe des Tatorts registriert worden waren. Das Luzerner Zwangsmassnahmengericht habe einem Antrag stattgegeben. Die Nummern sind teilweise auf Firmen registriert. Die Unternehmen sollen die Benutzernamen herausgeben.

Ein Mann hatte am 21. Juli 2015 bei Emmen eine junge Frau vom Velo gerissen und vergewaltigt. Sie erlitt schwerste Verletzungen. Die Ermittler konnten die mutmassliche DNS des Täters sicherstellen.

Mehrere Massnahmen wie ein Massengentest unter 355 Männern und eine Belohnung von 10'000 Franken führten bislang nicht zum Täter.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Michel Koller (Mica)
    Und damit haben sie nun bis jetzt gewartet? Ich hätte schon erwartet, dass man solche Daten früher auswertet. @Margot Helmers: So funktioniert es leider nicht... sind die Daten vorhanden, werden sie auch genutzt werden und dies nur zu Beginn bei schwerwiegenden Fällen und später für jeder Kleinigkeit.
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  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    Hoffentlich finden sie den S..h..d. Viele Menschen hat der Fall schwer erschüttert, einfach grausam das so ein schönes, junges Leben völlig gelähmt ist. Ich wünsche ihr und der Familie viel Kraft und Liebe. Das sind so Fälle wo ich mir wünsche, dass alle Menschen in der Schweiz in einer DNA Bank erfasst werden. Nur bei sehr schwerwiegenden Fällen sollte ein Zugriff erlaubt werden, keine Bagatellfälle.
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    1. Antwort von Franz NANNI (Aetti)
      Manchmal schaeme ich mich sehr ein Mann zu sein... Ihr Vorschlag ist gut.. Jedermanns DNA in eine Datenbank.. und wenn sie gebraucht wird geht es eh NIE um Bagatellen!, DAS Problem.. wie erfasst man Kurzaufenthalter und Touristen... auch Diese begehen solche Taten
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